Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 8:39 PM CET, Nov 20, 2018

Wirtschaftliche Solidarität des Ordens

Rom. Der Oktober ist für den Orden der Monat der Solidarität: nicht deswegen weil es in den anderen Monaten keine Solidarität gäbe. Aber in diesem Monat treffen sich auf den verschiedenen Ebenen die Mitbrüder, die verantwortlich sind für die Solidarität. In erster Linie treffen sich die „Project Managers“ (d.h. die Brüder, die den Auftrag haben, die Gesuche um Unterstützung von Seiten der Missionare zu überprüfen. Nach ihnen treffen sich die Mitglieder der Kommission für Wirtschaftliche Solidarität: sie überprüfen die bereits vorher analysierten Gesuche und geben ein Urteil darüber ab, wie weit diese den Project Managers empfohlen werden können. Schliesslich ordnet die Kommission die Priorität der einzelnen Projekte und übergibt diese dem Generalminister und seinem Rat.

Die Internationale Kommission für die Wirtschaftliche Solidarität des Ordens ist derzeit folgendermassen zusammengesetzt:  Präsident: Br. Pio Murat, Generalrat (Frankreich). Mitglieder: Br. Paul Alvares, Provinz Goa (Indien); Br. Domingo Añó Cebolla, Provinz Spanien; Br. Hailemikael Beraki, Provinz Eritrea; Br. Louis Cinq-Mars, Provinz Westkanada; fr. Mauro Miselli, Provinz Lombardei; Br. John Pfannenstiel, Provinz Pennsylvania (USA).

Mitglieder der Gruppe der Project Managers waren: Br. Constantino Alonso, Kustodie Mexico und Texas (Mexico); Br. Celestino Arias, Provinz New York-New England (USA); Br. James Boner, Provinz Grossbritanien; Br. Edwin Cyprian Colaco, Provinz Karnataka (Indien); Br. Joseph Coz, Provinz Frankreich; Br. Wojciech Gwiazda, Provinz Warschau (Polen); Br. Carlos Tavares, Provinz Minas Gerais (Brasilien). Anwesend waren selbstverständlich auch: Br. Aklilu Petros, Provinz Äthiopien in seiner Eigenschaft als Promotor der Solidarität, und Br. James Donegan, Provinz New York-New England (USA), als Sekretär der Wirtschaftlichen Solidarität.

Die Projekt Managers trafen sich vom 9. - 13. Oktober an unserer Generalkurie in Rom. Ihnen wurden für das Jahr 2019 aus den verschiedenen Provinzen des Ordens gut 98 Gesuche mit den entsprechenden Projekten übergeben. Danach versammelte sich vom 16. - 17. Oktober die Kommission für Wirtschaftliche Solidarität, ebenfalls an der Generalkurie in Rom. Sie überprüfte und billigte die Vorschläge der Project Managers. Die Kosten für die Finanzierung aller 98 Projekte beträgt 8,9 Millionen US Dollar, eine Summe die die finanziellen Möglichkeiten des Ordens bei weitem übertrifft. Der Orden verfügt über etwas weniger als die Hälfte dieser Summe.

Die endgültigen Entscheidungen über die Projekte stehen in der Zuständigkeit des Generalministers und seines Rats; er wird sich im kommenden November versammeln.

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Letzte Änderung am Freitag, 02 November 2018 18:54