Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 10:23 AM CEST, Jun 19, 2018

Ein neuer Kapuzinerbischof in Japan

Vatikanstadt. Nachdem Papst Franziskus die Resignation auf die Diözese Naha (Japan) von Seiten des Bischofs Berard Toshio Oshikawa OFMConv. angenommen hatte, ernannte er zum Bischof der Diözese Br. Wayne Berndt OFMCap, bisher Pfarrer in Yonabaru.

Vatikanstadt. Nachdem Papst Franziskus die Resignation auf die Diözese Naha (Japan) von Seiten des Bischofs Berard Toshio Oshikawa OFMConv. angenommen hatte, ernannte er zum Bischof der Diözese Br. Wayne Berndt OFMCap, bisher Pfarrer in Yonabaru.

Br. Wayne Berndt OFMCap wurde geboren am 15. Mai 1954 in Fitchburg, Diözese Worcester, USA. Er trat in New York in den Kapuzinerorden ein; die erste Profess legte er am 16. August 1976 ab, die ewige am 28. Juni 1980. Im Jahr 1981 kam er nach Japan und studierte bis 1983 in Tokio die japanische Sprache. In Yonkers (New York) wurde er am 21. Mai 1983 zum Priester geweiht.

Nach der Priesterweihe war er in folgenden Tätigkeiten engagiert: 1983-1984 Vikar in Miyako (Diözese Naha); 1984-1986: Vikar in Koza/Futenma/Awase (Diözese Naha); 1984-1986: Vikar in Koza/Futenma/Awase (Diözese Naha); 1986-1998: Ausserordentlicher Dozent an der Universität von Riukyus (Diözzese Naha); 1994-2000: Minister der Kustodie der Kapuziner; 2000-2002: Pfarrer in Kumagaya, (Diözese Saitama);  2001-2005: Minister im Zentrum des Offenen Hauses der Migranten (Diözese Saitama); 2002-2005: Pfarrer in Higashi Matsuyama (Diözese Saitama); 2005-2010: Pfarrer in Omina und Minister im Zentrum der Migranten (Diözese Saitama); 2001-2005: Minister des Zentrums des Offenen Hauses der Migranten (Diözese Saitama); 2002-2005: Pfarrer in Higashi Matsuyama (Diözese Saitama); 2005-2010: Pfarrer in Omiya und Minister im Zentrum der Migranten (Diözese Saitama); 2009-2014: Minister der Kustodie der Kapuziner; 2010-2014: Pfarrer in Oroku (Diözese Naha); seit 2014: Pfarrer in Yonabaru (Diözese di Naha).

Wie man es dem Curriculum entnehmen kann, kann der neue Bischof auf  reiche pastorale Erfahrungen zählen, wenn er seinen neuen Dienst beginnt. Er hat auf vielfachen Ebenen gearbeitet, sei es in der Pfarrei oder in Leitungsaufgaben.  Seit mehr als dreissig Jahren arbeitet er in Japan und hat sich eine profunde Kenntnis der japanischen Sprache angeeignet. Das erlaubt ihm in seiner Diözese erfolgreich zu arbeiten; mit ihrer Geschichte, Kultur und ihren Traditionen ist er bestens vertraut. Der Kapuzinerorden erachtet die Erhebung dieses seines Sohnes zum neuen anspruchsvollen Dienst als eine grosse Ehre. Der Bischof wird sich zur Ehre Gottes und zum Wohl der Kirche in Japan einsetzen. Unsere guten Wünsche gehen zum neuen Bischof.

Vatican.va 17.12.2017.

Letzte Änderung am Donnerstag, 21 Dezember 2017 07:48