Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 1:08 PM CEST, Sep 21, 2019

Gehen wir auf Mission… Freiwillige zusammen mit Kapuzinern

Am 24. - 25. September 2016 fand an der Generalkurie in Rom das erste Treffen der Koordina-tionsgruppe des neuen Projekts für Freiwilligenarbeit in unseren Missionen statt. Dabei ging es vor allem um die Missionen, in denen bisher nie eine Freiwillige mitgearbeitet haben.

Diese Initiative des Gesamtordens bietet Personen aus unseren Gemeinschaften und auch anderen die Gelegenheit eine konkrete Erfahrung zu machen im Dienst an den Realitäten, die Bedürfnisse unserer Missionen in Afrika, Asien und Lateinamerika ausmachen. Die Aktivitä-ten, denen Freiwillige nachgehen können, sind sehr vielfältig. Viele Aktivitäten sind Dienste, die ein jeder machen kann, um einem Bedürftigen zu helfen. Andere hängen von den Kompe-tenzen ab, die einer mitbringt und mit denen er beiträgt zur Verwirklichung von verschiede-nen Projekten in den Missionen: Gesundheit, Erziehung, Entwicklungsprojekte oder selbst-verständlich auch Evangelisation. Für alle, die sich auf einen Einsatz als Freiwillige vorberei-ten möchten, bieten wir Vorbereitungszeiten an, die sich nach Bestimmungsorten und Spra-chen unterscheiden. Während des Aufenthalts werden die Freiwilligen in unseren Gemein-schaften von uns Kapuzinern begleitet. Das heisst: Sich begegnen, kennen lernen, mit einan-der reden, die Motivationen und Fähigkeiten klären, die ein jeder mit sich bringt, und die Ab-sichten zu klären und herauszuarbeiten, wo der Freiwillige am ehestens seine Erfahrung ma-chen kann. Jede ernsthafte Erfahrung muss sorgfältig erwogen werden, wobei man auch be-rücksichtigen muss, dass die Missionare wissen müssen, wer zu ihnen in Mission kommt, was er tun kann, was seinen Gaben und Kompetenzen sind. Es scheint uns angemessen, dass der Aufenthalt in den Missionen ein bis drei Monate dauert. Nur so lässt sich die örtliche Wirklichkeit erkennen und kann man sich in den Dienst mit unseren Brüder Kapuzinern in-tegrieren.

Erste Einsatzorte werden sein: Burkina Faso und Ghana in Afrika, Assam in Nordostindien. Die Koordinationsgruppe hat bereits einen ersten Besuch an diesen Orten organisiert, um die verschiedenen möglichen Aktivitäten, die möglich sind, zu studieren und die Koordination mit den dort ortsansässigen Kapuzinern zu klären. Man rechnet damit, dass in der ersten Hälfte 2017 die ersten Freiwilligen tätig sein werden.

Die Bedürfnisse unserer Missionen sind immens und wir können sehr viel Gutes tun. Unsere Projekt ist auch eine Antwort auf die Mahnung, die Papst Franziskus gibt: Wir sollen uns den Ärmsten zuwenden. Es ist auch eine Antwort auf den VIII. Plenarrat der in Nr. 58 sagt: „Wir bedenken und fördern die Teilnahme der gläubigen Laien am kirchlichen Leben“. Vor allem ist sie eine Gelegenheit, unsere Gaben und Erfahrungen, die verwandeln und bereichern kön-nen, anderen anzubieten. Das ist Gnade! Für Kontakte, Informationen und Vorbereitung könnt ihr schreiben an: [email protected]

Die Mission wartet auf euch!

Br. Hugo Mejía Morales OFMCap

Foto:

Dall’alto: Fr. Aklilu Petros OFMCap, Paloma Linares (Perù), Thibaut Villiers-Moriamé (Francia)
In basso: Fr. Hugo Mejía OFMCap, Sara Morchio (Albenga, Italia), Matteo Circosta (Milano, Italia).

Letzte Änderung am Freitag, 21 Oktober 2016 18:08