Curia Generalis Ordinis Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 10:39 PM CET, Dec 9, 2017

Projekt Internationale Kapuzinerfraternität

Wir Kapuziner suchen nach Wegen, den Respekt vor der Würde und den Rechten der Menschen, vor allem der Armen und Emigrierten, zu fördern. Deshalb arbeiten wir engagiert mit den Initiativen nationaler und internationaler Organisationen zusammen, die sich  für die Einheit der Menschen, für die universale Gerechtigkeit und für den Frieden einsetzen (Vgl. Konst. Gen. 107).

1. Die Entstehung der Internationalen Kapuzinerfraternität

Im Jahr 2015 haben Br. Darwin Orozco, Beauftragter für Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung (GFS) für die Kapuzinerkonferenzen CCA und CCB, und Br. Manuel Vargas, Beauftragter für GFS der Kapuzinerprovinz Kolumbien, miteinander Gespräche geführt, die eine Antwort auf die Aufforderung von Papst Franziskus darstellen sollten, die er an die verschiedenen Ebenen der Kirche gerichtet hatte, die Mission der Red eclesial panamonica (REPAM) zu unterstützen . Auf Grund dieser Gespräche entstand der Vorschlag für eine Internationale Kapuzinerfraternität. Sie sollte die Antwort der Kapuziner auf die Anfrage des Papstes darstellen. In einer mit den verschiedenen in Amazonien präsenten Zirkumskriptionen abgesprochenen Form sollen wir die indigenen Gemeinschaften begleiten, die sich in einer Situation der Ausgrenzung und Verletzlichkeit befinden; darüber hinaus wollen wir uns auch um die natürlichen Ressourcen kümmern.

Im Jahr 2015 wurde das Projekt einer Internationalen Fraternität verschiedenen Brüdern vorgestellt: Dem Beauftragten der Generalkommission für GFS, Br. Benedikt Ayodi, Br. Jim Donegan, dem Verantwortlichen des Büros für Solidarität und Br. Hugo Mejia, Generalrat und Beauftragter für die Missionen.  

sie hielten das Projekt für realistisch; das Projekt nahm nach und nach Gestalt an

2. Sensibilizzazione della proposta a livello latino americano

Im Februar 2016 wurde das Projekt den Ministern der CCA vorgelegt; das Projekt fand deren Zustimmung; was den Ort anging, wurde festgehalten, dass das Projekt in der Nähe der Grenzen zwischen Peru, Kolumbien und Brasilien zu verwirklichen sei; vorher hatte man eher an Equatorialamazonien gedacht.

Auf der Begegnung der Animatoren der Konferenzen CCA, CONCAM und CCB in der Dominikanischen Republik vom 6. bis 10. Juni 2016 erhielt das Projekt Internationale Fraternität die volle Unterstützung der Teilnehmer.

Auf der XII. Versammlung der Lateinamerikanischen Kapuziner, die vom 6. bis 10. Juli in Monterrey stattfand, wurde das Projekt dem Generalminister, Br. Mauro Jöhri, vorgestellt und auch den Ministern von CCA, CONCAM und CCB. Auch hier erhielt das Projekt volle Zustimmung.

3. Ort der Internationalen Fraternität

Ort der Internationalen Fraternität

4. Mit Hoffnung auf die Zukunft zugehen

Brüder, das Leben, die Kirche und der Kapuzinerorden haben unter der Führung des Heiligen Geistes pastorale Initiativen immer gefördert und werden sie auch in Zukunft fördern. So sollte die tröstliche Frische des Evangeliums zu allen Völkern gelangen, dass diese das Leben haben und es in Fülle haben (Joh 10,10). Einer dieser Winde, die die Kirche erneuern, ist die Red Eclesial PanaAmazonica (REPAM), die den Schrei der indigenen Gemeinschaften Amazoniens hört; aber auch auf die prophetische Stimme der Missionare hinhört. Es sind die Menschen, die diesen Schrei vernommen und wahrgenommen haben, damit ihn die Kurie des Vatikans höre und der Papst über REPAM informiert werde und er sie wahrnehme als kirchliche Einrichtung, die im Stande ist, den Teilkirchen in ihrer Sorge um die Urvölker Amazoniens und um deren natürliche Ressourcen pastorale Hilfe anzubieten.

Ich möchte schliessen mit den folgenden Worten von Papst Franziskus im Buch, das zu lesen, zu meditieren und ins Leben umzusetzen uns die Provinzialminister Kolumbiens von heute und von morgen empfehlen.

Ich möchte mich an alle Christgläubigen wenden und sie zu einer neuen Etappe der Evangelisieren einladen. Diese Etappe ist gekennzeichnet durch die Freude Jesu` und zeigt uns den Weg, den die Kirche in den nächsten Jahren gehen wird.“ Etwas später lädt uns der Papst ein, seine Weisungen grosszügig, mutig und ohne uns abzusichern und frei von Angst zu befolgen. Vgl. Evangelii Gaudium 1 + 33.

 Fr. Manuel Alfonso Vargas Reales OFMCap
Generalrat aus Kolumbien und Beauftragter des Ordens für die Missionen

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 September 2017 17:31